Die Reise nach Whangarei – Aborex der König der Bäume

Als ich noch jung war gab es ein Hörspiel: Aborex. Und davon erzähle ich euch heute.

Wir haben gestern Auckland erreicht und sind weiter in den Norden gefahren. Leider hat uns Viktoria mitgeteilt, dass sie nun schon ein Auto gefunden hat. Also wird weiterhin ein Käufer gesucht. Im Norden von Auckland gibt es einen befahrbaren Strand und so eine Art Auenland. Dahin sind wir unterwegs. Wir kommen auf einem Campingplatz am Meer unter und haben endlich mal einen ordentlich Sonnenuntergang. Auf wem Weg hierhin haben zwei Mädels angerufen, sie wollen Mathilda sehen, sind aber in Whangerei. Dahin gehts dann weiter. David ist heute übrigens in eine Polizeikontrolle geraten. Er musste blasen.Da wir aber nicht so dolle gefeiert haben…. kein Problem. Und ja, ich mache jetzt Wortspiele damit. 😉

Am nächsten Morgen brechen wir auf um Kauri-Bäume zu sehen. Neuseeländische Urbäume, die ewig groß und ewig alt werden. Leider haben die ersten Siedler die meisten davon zu Tischen, Stühlen und Schiffsplanken umgestaltet. Aber ein paar gibts noch, im Norden von Auckland. Da waren wir heute also und es war wirklich beeindruckend. Riesig groß und auf mich schauten über 1000 Jahre Baumgeschichte herab.Wir besuchten den ältesten, den zweitältesten, dessen Bruder bis hin zum siebt-ältesten Baum. Wirklich sehenswert. Auf dem weiteren Weg haben wir, da der Tacho ja nicht geht, mit dem GPS mal gemessen wie schnell Mathilda so ist. 125 schafft sie locker, dann wirds holprig. Abhängig obs bergab geht oder nicht. Rauf ist es eher die Hälfte.

Frühstück gab es an einem riesigen Badesee mit hellblau-blauem Wasser. Ich bin drin geschwommen und es war herrlich. David hat Rührei gemacht und als ich rauskam wars fertig. Super Timing.

Jetzt sind wir also in Whangarei und versuchen den Mädels Mathilda zu verkaufen. Etwas kompliziert, denn wir müssen ja wieder zurück nach Auckland und man hat ja, wenn man ein Auto hat auch soooo unendlich viel Zeug.

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Irgendwas wollte ich doch noch schreiben. Ich glaube dass mir zumindest jeder Köse wie Gouda schmeckt hatten wir schon. Hatte ich schon erwähnt, dass jedes Bier und jeder Wein in Standarddrinks ausgezeichnet ist? Unser heutiges Bier hat 1,2 S-Drinks, der Rotwein hat 8, so kann man jeden Abend im Bett nachrechnen, wieviel man getrunken hat. Ziemlich praktisch, wenn mans denn noch weiß.

Für die Menschen, die sich um unsere Gesundheit sorgen machen und die gerne wissen möchten, wie wir uns so ernähren: Meistens kocht David, ich spüle und schreibe Blog. Das hat sich irgendwie so ergeben. David ist da eher schreibfaul. Also meistens gibt es Steak oder Fisch. Selten gibt es was anderes. Heute gab es Steak mit angebratenen Zwiebeln, Pilzen und Salat. Ich poste einfach mal ein Foto mit Dingen die wir hier so essen.

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Achso, das wars. Der Aufkleber. Wer Adleraugen besitzt hat schon gesehen, dass Mathilda von vorne bis hinten Aufkleber besitzt. Seit heute morgen gibt es einen neuen von uns. In der Region Coromandel einem Naturschutzgebiet in dem es WIRKLICH wunderschön ist, soll gemint also gebergwerkt werden. Daher prangt seit heute morgen ein “Coromandel – No Mining” Aufkleber auf Mathilda. Hinten unterm Nummernschild, damit es auch jeder sieht der hinter ihr hängt. Vor ihr hängen geht wirklich nur sehr schlecht.
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