Auf dem Queen Charlotte Track–The Marlborough Sounds

Kurz bevor wir die Südinsel verlassen entscheidet Stefan – so sagt zumindest David –, dass wir bisher zu wenig auf der Südinsel wandern waren. Also diskutiere ich etwas länger mit der Frau in der Touri-Info und wir buchen einen 2,5 Tages Trip in die Marlborough Sounds. Die Sounds sind ein sehr langer Fjord mit fast unberührter Natur. Vereinzelt gibt es Privatgrundstücke mit Menschen die Ferienwohnungen anbieten und sonst wohl ziemlich alleine Robinson Crusoe spielen und mit dem Boot in den malerischen Buchten liegen. Wir buchen eine erste-Sahne Rundtour mit Gepäcktransport. Dieses 5-Sterne Wandern ist inklusive und ich habe nicht mal ein schlechtes Gewissen. Wir werden mit dem Boot 5 Buchten weiter gefahren und kommen an einem einsamen, verlassenen Bootsanleger mit Vergessene-Insel Charakter an. Von hier aus laufen wir, nur mit leichtem Gepäck, los. Das schwere Gepäck mit Zelt, Schlafsack und Verpflegung wird zum nächsten Campingplatz transportiert. Das war im Preis schon drinne und ich “höre mich nicht nein sagen” zu so viel Luxus.

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Kaum betreten wir die Insel ist das Südseeinselgefühlt perfekt. Ich fühle mich wie Käptn Cook. Der Gedenkstein erinnert uns auch direkt daran, dass dieser hier gleich 5 Mal angelegt hat,  weils so schön ist. Ein fester Wanderpfad, steil und gut ausgetreten geht gleich steil nach oben. Es ist tierisch laut. Im wahrsten Sinne, denn die Vögel und Grillen machen einen Krach wie sonst nur im Zoo. Es grillt und zirpt an allen Enden und mittendrin hören wir immer wieder ein kaputtes Radio (den Tui) und ein leises Gebelle (den Bell-Bird). An den Aussichtspunkten sieht man über die Buchten mit ein oder zwei einsam ankernden Schiffen und wunderschönem, blauem Meer. Eigentlich würd ich gerne drin schwimmen, aber trotz des guten Wetters ist das Meer ziemlich eisekalt. Nach 27 Kilometern kommen wir am Campingplatz an. Martina begrüßt uns, eine gefühlt uralte Holländerin die vor 40 Jahren in Neuseeland kleben geblieben ist. Wir bauen unser Zelt auf und klönen mit zwei jungen Israelis in Flitterwochen, einem Pärchen aus London und Nico, einem Krankenschwester aus Belgien. Nico möchte die komplette Südinsel durchqueren und kommt mit einem Riesenrucksack angelaufen. Ich glaube er hat alles dabei, inklusive Ledersandalen, Karten, Kompass und einer Gelassenheit das er das schon alles irgendwie hinkriegen wird. Beim späteren Zusammensitzen erzählt er uns, dass wir Deutschen uns mit den paar Bundespräsidenten mal nicht so anstellen sollen, schließlich müssen die Belgier 3-4 Königinnen und zwei Könige durchfüttern, das wäre für so ein kleines Land auch nicht gerade billig.

Am nächsten Morgen regnet es in Strömen und wir bauen das Zelt nass ab und bringen es zum Anleger, damit das Schiff es zum nächsten Campingplatz mitnehmen kann. Das ist schon praktisch und wirklich nur zu empfehlen. Die Israelis sind schon früh weg, die Londoner starten als wir aufstehen und kurz nach uns läuft Nico los. Ein Riesenrucksack mit Beinen geht wandern.

Noch kurz was in eigener Sache: Ich hab mir beim Wandern irgendwie den Nerv am linken Fuß überreizt. Die Wanderschuhe drücken und ich kann kaum laufen. Daher nehm ich jetzt immer meine Laufschuhe mit und wander damit. Das ist zwar blöd, weil ich die schweren Schuhe schleppen muss, aber es läuft sich besser. Also Mitleid bitte an dieser Stelle.

An einem Campground, den wir zum schlafen überspringen, aber an dem wir trotzdem Pause machen treffen wir – unserer hohen Kommunikationsfähigkeit sei dank – eine weiter Deutsche, Silke, und unseren Belgier Nico. Gemeinsam mit Silke ziehen wir weiter und wir sind ganz froh über neuen Gesprächsstoff. Silke kommt aus Wiesbaden und lokalisiert unseren Ursprung im Rheingau. Aber wir sagen nix und sind freundlich 😉 So gehts weiter bis zum letzten Campground – Cowshed Bay. Dort geht Silke ins Hostel und wir bauen unser Zelt auf. Kurz drauf kommt dann auch Nico angewackelt und baut sein Zelt neben uns auf. Er kämpft mit den Weka – entenartigen Vögeln – um seine Zahnbürste, die Biester klauen wie verrückt. Es gibt bei uns Nudeln mit Tomatensauce. Gestern gabs Carbonara. Ich urteile hart aber bestimmt, Saucen können die Neuseeländer nicht so gut. Wir haben aber auch die Fertigsauce von Mars gekauft…. wenn man schon sonst nur Schokoriegel herstellt, sollte man auch dabei bleiben. David geht früh ins Bett und ich sitze noch mit Nico am Anleger. Ich weiß ja nicht wie er das macht, aber der kommt ganz schön rum, fährt mit dem Fahrrad und wandert. Ich hab ihn mal auf Eifel- und Rheinsteig aufmerksam gemacht. Vll. kommt er ja mal vorbei.

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Am nächsten Morgen schlafen wir aus, frühstücken und gehen in aller Ruhe zum Boot. Das kommt gegen 11 Uhr und wir setzen in 15 Minuten über. Wieder zurück in Picton suchen wir uns einen hübschen, anderen Campingplatz. Den ersten fand ich hier nicht so gut. Der neue ist wirklich schick, aber es gibt keinen Empfang. Ihr müsst also auf den Blog noch etwas warten.

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Marlborough Sounds – Wandern 2.0

Heute ist ein sehr entspannter Tag. Wir stehen gegen neun auf, frühstücken und packen zusammen. Tagesziel ist das ca. 140km entfernte Picton. Auf dem Weg sehen wir schon den großen Holzhafen und links und rechts des wegen die für unsere Augen unmögliche – neuseeländische –  Art des Holzschlagens. Ganze Hänge werden kurz und klein geholzt. Nichts bleibt wie es ist und selbst die Wurzeln werden ausgebuddelt. Danach wird wieder aufgeforstet oder es wird zur Schaf- oder Kuhweide. Für die europäisch-nachhaltig geprägten Augen sehr dubios. Aber immerhin sind wir hier am anderen Ende der Welt.

In Picton teilen wir die Arbeit auf. David bewacht Auto und Laptop, ich gehe ins DOC Office und lasse mich beraten welch großartiges Abenteuer hier auf uns wartet. Die Auswahl liegt zwischen Wandern gehen auf dem Queen Charlotte Track (normalteuer), paddeln und Wandern (teurer) bis hin zu Wandern, Kajaken und Mountainbiken (sehr teuer). Wir entscheiden uns für die Wandern 2.0 Variante. Wir lassen und mit dem Schiff ans Ende des Track bringen und wandern 2 Tage jeweils 20-25 km weit hoch und runter. Diesmal ist das Höhenprofil nicht so anspruchsvoll wie beim Kepler-Track. Und wenn es schon eh nicht so anstrengend wird, so kann das Schiff auch gleich unsere Campingausrüstung vom einen Campingplatz zum nächsten bringen. War im Preis drin, da meckern wir nicht.

Dann waren wir einkaufen, heute gibt es 🙂 Steak mit Spinat. Jetzt ist es kurz nach 4. So früh waren wir noch nie auf dem Campingplatz. Zeit zum Entspannen. David liegt im Van und liest, ich sitze im Fernsehzimmer, also dem ausrangierten Wohnzimmer, des Campingplatzes und schreibe Blog. Vielleicht schaffe ich es auch noch ein paar Panoramafotos zusammenzusetzen.

Wir haben übrigens gewaschen und sämtliche Seelöwen sind aus unserem Bus verschwunden.

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Nachtrag: Hier ein paar von unseren Aussichten der letzten Woche als Panorama:

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Die drei Fragezeichen und die Löweninsel

Gestern ist uns schmerzlich aufgefallen, dass wir a) nur noch sehr wenig Zeit auf der Südinsel haben und b) noch so viel Vorhaben und c) die Fähre am 22. schon geht. Nun kann man nicht alles vereinen bzw. manchmal muss sich die Welt leider an meine Wünsche anpassen. Deshalb haben wir die Fähre umgebucht, wir setzen jetzt Heiligabend über. Ab dann sind wir auf der Nordinsel und lassen die Südinsulaner in Ruhe. Bis dahin liegen noch zwei Nationalparks auf dem Weg. Nationalpark Nummer eins: Abel Tasman. Wir halten in der Touriinfo und ich lasse mich beraten, was man so tolles machen kann. Ein Angebot erfüllte sofort meine Forderung nach Abenteuern, Tieren und etwas anderem als Wandern. Heute waren wir also gegen 8:30 an der Aqua Taxi Sammelstelle und der Bootsanhänger wurde mit uns drinnen von einem alten Ford Traktor ins Wasser gezogen. Witzigerweise ist der wirklich mit reingefahren, denn mit dem Luftfilter obendran kann er bei niedrigem Wasserstand ziemlich weit rein. Der Strand ist garnicht tief. Sieht von vorne anders aus. Dann gehts mit dem Boot zu einem abgelegenem Strand. Dort kriegen wir eine Kanueinweisung und paddeln los. Mitten ins Naturschutzgebiet und zu den Seelöwen. Die paddeln direkt neben unserem Boot und haben gerade Junge. Bilder gibts keine, denn die Kamera und mein Handy sind sicher verstaut in der Bootstrockenkiste. Wir paddeln bis ca. 1 Uhr mit den Seekajaks und so manche Welle spritze um uns herum. Das ist wirklich was anders mit dem Kajak auf See. Aber es lohnt sich, denn die kleinen Miniseelöwen watscheln am Strand herum und quicken. Ob sie stinken kann ich nicht sagen, wenn wird ihr Geruch von den erwachsenen Seelöwen überdeckt.

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Mittagessen haben wir mitgebucht. Es gibt Sandwich und Strandkaffee. Aber der Hammer ist der Karottenkuchen. Für mich passt das ja nicht, Gemüse und Kuchen. Kuchen sowieso schon nicht. Aber der ist lecker. Jetzt haben wir genug gepaddelt und wir wandern den Track zurück. Der ist ziemlich schick. Über Stock und Stein einen geschwungenen Pfad über dem Strand lang. Mittendrin kann man abkürzen, denn bei Ebbe ist der Weg zwischen den Inseln viel kürzer. Leider regnet es wie sau, das Wasser zieht sich nur sehr langsam zurück und wir entscheiden uns den langen Weg zu gehen. Aus der Ferne sehen wir immer wieder Menschen durch die Priele des neuseeländischen Wattenmeeres waten. Wir bleiben trocken, zumindest untenrum und nach ca. 12 km erreichen wir eine Hütte unter der am Strand die Wassertaxis warten. Dann gehts zurück.

Wir fahren abends noch in Richtung Nelson und erreichen den Tahuna Beach Holiday Park. Heute wird gewaschen, ich sag nur Seelöwe. Essen hab ich zur Abwechslung mal nicht fotografiert, aber David hat Rührei gezaubert.

Jetzt schreib ich noch etwas anders, off topic. Die Neuseeländer und –innen gehen grundsätzlich – zumindest meiner Beobachtung nach – in kurzen Hosen mit hochgezogenen Socken wandern. Ich glaube, dass liegt daran, dass es immer warm und kalt gleichzeitig ist. Die Sonne scheint und es zieht, es regnet, aber warm, die Sonne scheint und ich hab kalte Füße.

David möchte noch zu Protokoll geben, dass er braun geworden ist. Ich sage dazu nichts, denn gegen meine frisch-geduschten und deshalb wirklich braunen Arme kann er nicht anstinken. Apropo stinken, wir gehen jetzt mal nach der Wäsche schauen.

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Mit allen Farben ans Meer

Vom Campingplatz in Queenstown geht es nach dem Aufwachen in Richtung Westküste. Heute werden wir viel Zeit im Auto verbringen. Nach zwei Tee geht es direkt los. Wir haben viel vor uns. An einem See mit wunderschöner Aussicht halten wir an und es gibt Rührei mit frischem Tee und Brot. Weich wie immer, dafür trotzdem recht lecker mit Sonnenblumenkörnern. An das Brot muss ich mich wohl gewöhnen. Lake Kawea gefällt uns und wir fotografieren vom Autodach aus und probieren die Panoramafunktion der Kamera. Vielleicht kommen dann die nächsten Tage noch mehr Panoramafotos für unsere treuen Leser. Weiter gehts in Richtung Westküste und in Richtung Meer. Am Matteson Lake halten wir an. Eigentlich soll sich hier der lokale Gletscher soll sich hier spiegeln und ein perfektes Fotomotiv abgeben. Als wir ankommen gibt es auf dem See viele kleine Wellen und das Motiv lässt sich nur erahnen. In der Ferne sehen wir den Gletscher. Schon beeindruckend welche großen Schnee und Eismassen sich in der Ferne den Berg runter zu rollen scheinen. Wir halten an einem freien Campingplatz und trinken ein Bier am Strand. Der Sonnenuntergang lässt zwar zu wünschen übrig, doch der Strand ist wunderbar. Ich bring Sand mit, der muss nur durch den Zoll. Aber in Neuseeland muss man wenigstens keine Angst haben ein antikes Bauwerk auszuführen wie in der Türkei. Tiere sind uns heute leider keine begegnet. Keine Pinguine, keine Seelöwen, nur Bergpapageien und ein paar Tuis. David hat mal gesagt, dass die sich anhören wie ein kaputtes Radio. Stimmt auch.

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Auf dem Campground kochen wir. Heute gibt es frischen Lachs. Den haben wir unterwegs an einer Zuchtstation erstanden. Dazu gibt es Nudeln mit Pilzsauce. David ist auf dem Fischtrip. Ich muss dafür sorgen, dass es die Tage nochmal Fleisch gibt Smiley Beim Essen treffen wir zwei Briten aus Dublin. Wir unterhalten uns ganz gut, doch am Ende wird mir klar, dass man auf solch einem Trip nur wenige Menschen trifft mit denen man länger und ausführlich reden kann. Meist bleibt es bei kurzem Smalltalk. Wir schlafen inmitten einer Backpackerwagenburg, hinter den Dünen rauscht das Meer und in der Ferne sieht man die Berge. Faszinierend, dass zwischen dem höchsten Berg und dem Meer nur wenige Kilometer liegen.

Am nächsten Morgen geht es wieder mit dem Auto weiter. Wir waschen uns am Frischwassertank, sagen dem Meer auf Wiedersehen und sitzen wieder im Auto. Über eine Schotterstraße geht es wieder zurück auf den Teer. Irgendwie macht Schotterstraßefahren mit Schaltgetriebe mehr Spaß. Die Automatik nimmt mir etwas die Freude daran. Mathilda hat übrigens eine Dreigangautomatik und einen Sportknopf. Trotzdem kommt sie mit 8 Litern Diesel gut aus.

Wir halten am Franz Josef. Der Gletscher ist riesig und ist nur per Hubschrauber zu begehen. Wir wandern stattdessen an den Fuß des Gletschers und bestaunen ihn von unten. Jedes Jahr wird er etwas weniger. Weiter geht es in Richtung Norden. Mit dem Alle-Farben Soundtrack von Youtube geht es weiter. Wenn wir das Pad anstatt dem Handy an die Boxen anschließen geht es auch etwas lauter. In Hokitika der Jadestadt halten wir an und es gibt Kaffee und Porc-Sandwich. Dazu Fritten und Minisalat. Wir werden satt und weil man nicht hungrig einkaufen soll gehen wir auch gleich Abendessen einkaufen. Allerdings erst etwas weiter. Fisch gibt es keinen, aber auch kein Steak. Ich würde sagen 0:0  Vorteil Stefan, es gibt nämlich Speck zum Spinat mit Kartoffeln. Aber morgen mag ich auch wieder Fisch.

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Auf dem Weg zum Campingplatz halten wir an den Pancake Rocks. Die Gegend sieht wirklich aus als wenn man viele viele tausend Pfannkuchen aufeinanderschichtet. Wie bei Petterson und Findus und der Pfannenkuchentorte. Die Schilder sagen uns, dass selbst in unserem aufgeklärten Zeitalter die Entstehung noch ein Rätsel ist. Der Weg führt durch ein wahres Meer von Flachs der sogar David überragt.

Weiter im Norden finden wir eine Seelöwenkolonie. Ich lerne: Seelöwen stinken, sind total knuddelig und süß und liegen gerne faul in der Sonne. Ich glaub ich bin ein Seelöwe, manchmal zumindest.

Jetzt suchen wir den nächsten Campingplatz. Und vielleicht finden wir ja auch noch eine Möglichkeit unsere vielen hundert Fotos hochzuladen………  Wir schlafen heute im Westport Holiday Park. 15$ pro Nase. Dafür gibt es Duschen, Strom für Handy, Tablet und Kamera. Die Frau am Empfang war sogar so nett unser ganzes Kleingeld zu nehmen.  Und jetzt lade ich endlich den Blog hoch inklusive der Fotos. David kocht. Smiley

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Breaking Bed

Es stimmt, unser Blogeintrag gestern war nicht sehr erschöpfend. Das lag wohl daran, dass wir uns genau so fühlten und abends noch zwei weitere Backpacker aus Leipiz/Hamburg getroffen haben. Bei lokalem Bier und Wein haben wir uns prächtig unterhalten. Die beiden waren seit 18 Monaten unterwegs. Das denen so langsam nicht die Unterhosen oder wenigstens das Klebeband ausgehen……

Klebeband, gutes Stichwort. Ich erkläre mal den seltsamen Titel. Beim Packen der Utensilien für den 2tages Marsch sind beide Seitenstreben der Feldbetten unter meinem Fliegengewicht zusammengebrochen. Das mussten wir heute morgen erstmal wieder reparieren. Ein Packen Kabelbinder und ein bisschen Klebeband halfen und die nicht genutzten Endstücke stabilisieren. Ich als großer Feldbettfan bin etwas überrascht, dass die Dinger so schnell den Geist aufgeben können.

Mittlerweile sind wir wieder auf dem Weg zurück nach Queenstown. Hey, den Laden kennen wir doch. Wir halten an, springen rein und schon erfüllt eine neue Ladung Blue Cod unsere Kühlbox. Wir sind auf den Geschmack gekommen.

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Ein Tipp der Werkstatt in Christchurch war, doch öfter mal nach dem Öl zu schauen. Prinzipiell ist das ein recht einfaches Unterfangen. Klappe hoch, Deckel auf, Check, Nachfüllen fertig. In Mathilda existiert auch schon ein entsprechendes Nachfüllkanisterlein. Dummerweise ist Mathilda asiatischen Ursprungs. Mittlerweile kann ich verstehen, warum deutsche Autohäuser über diese Wagen lächeln und die sogenannten Reiskocher bei jeder Reparatur horrende Preise kosten. Unser geplantes “Nach dem Öl schauen” entpuppte sich als größeres Manöver, bei dem wir des öfteren Google um Hilfe beten mussten. Am Griff ziehen öffnete uns die Motorklappe, aber da lächelte uns nur ein Ersatzrad entgegen und nirgends war der  bekannte Ölknauf zu finden. Ich wusste noch aus dem Zivildienst, diese Nissan Vanette hat einen Mittelmotor. Unheimlich laut!  Google offenbarte uns folgende:

  1. Entfernen sie die Fussmatte vom Beifahrersitz
  2. Öffnen sie die Verriegelungen und schieben sie den Sitz nach hinten
  3. Heben sie die Mittelkonsole hoch (vorher Verriegelung öffnen)
  4. Der Nachfüllstutzen ist unter der Mittelkonsole, dafür braucht man dann aber asiatische Finger und einen speziellen Einfülltrichter, denn die Handbremse ist im Weg
  5. Prüfen kann man es einfach wie gehabt auch mit europäischen Fingern
  6. unter dem Fahrersitz ist ein ähnlicher Prüfdraht, aber was der misst weiss kein Mensch.

Auf Rat meines Vaters wollten wir auch gleich noch nach der Kühlflüssigkeit schauen. Das war auch schwieriger, denn dieser Stutzen war wiederum vorne unter der Kühlerhaube.  Es sah ziemlich leer aus, also kauften wir Frostschutz und füllten Wasser nach. Die Heizung geht immernoch nicht, aber Mathilda hat das Gefühl, dass wir uns um sie kümmern.

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Mittlerweile sind wir übrigens in Queenstown und haben die Stadt schon erkundet. Der Campingplatz ist wunderschön am See gelegen. Vor uns schaukelt ein Boot im Wasser und die Wellen plätschern in unsere Richtung. Und wenn das mit meinem Doktor nix gibt werde ich Schund-Romanschreiber und schreibe romantische Arztromane mit Happy End.

Fertig! David und ich kochen heute abend Blue Cod mit Nudeln und Zucchini, Aubergine in Tomatensauce. Heute kein Bier!

 

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Kepler Track – Challenge accepted

imageWir sind Freitag morgen gestartet. Mit dem Boot um halb 9 rüber auf die andere Seite des Sees. Dann geht’s los in den Urwald. Ich fühle mich wie in einer Geschichte aus Robinson Crusoe, die Schatzinsel und Monkey Island. Es gibt jede Menge Farn, große Bäume und dichtes Dickicht. Wie die ersten Matrosen die einen unbewohnte Insel betreten. Der Strand auf dem wir landen ist menschenleer. Nach dem Dschungeleingang geht’s steil nach oben. Es dauert nicht lange und der erste Schokoriegel muss rein. Oben machen wir Rast an einer Hütte. Es ist total schön hier. Man kann weit schauen, hoch über dem See. In der Ferne sieht man Täler die man – gelobt sei der Erdkunde Leistungskurs – einordnen kann in Gletschertäler und Flusstäler. Vielleicht sollte ich doch Erdkunde-Lehrer werden.

Dann geht’s wieder einen Höhenkilometer nach unten. Da wartet der Campingplatz. Wir bauen unser Zelt auf und schlafen recht direkt ein. Gut, es gibt Reis mit Soße, mäßig lecker, aber es macht satt.  Eigentlich würde ich gerne mal den Sternenhimmel sehen, aber ich bin einfach zu müde. Ich bin sofort weg.

Am nächsten Morgen geht’s gegen neun wieder auf die Piste. Die Strecke ist ziemlich nett zu uns. Es geht relativ eben, nur mäßig auf und ab. Die Landschaft ist bemerkenswert. Wir wandern am Fluss entlang und es ist so schweinekalt, dass ich mich entschließe nicht baden zu gehen. Es ist wieder wie am ersten Tag. Der Track geht durch den Urwald und ich kann nichts anderes sagen als : “wunderschön”. Womöglich gibt’s es viele Gründe nicht nach Neuseeland zu fahren, aber wenn man mal da war gibt es wohl keine Gründe mehr nicht nochmal hinzufahren.

Als wir endlich am Busparkplatz ankommen haben wir fast die 50 Kilometer geschafft und die Füße jammern nach einem Tag Pause. Abends kochen wir, Steak mit Kartoffeln und Brokkoli. Das haben wir uns jetzt wirklich redlich verdient.

Ich spüle, David möchte ins Bett. Kaum habe ich mich mit Blog-Laptop, Handy, Rotwein mit Anna, Anne und Basti – drei Backpackern aus Leipzig und Hamburg –  im Essraum eingerichtet steht David auf der Matte und ist nicht mehr müde. Wir laden alle gleichzeitig unsere Handys und Iphones und diskutieren wo David und ich am besten unsere Urlaubszeit verbringen. Alle sind sich einig, ich bin müde, alle kennen sich aus, nur ich nicht.

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Heading Fjordland

Heute regnet es und es ist Schmuddelwetter. Alle Versuche dem Regen zu entfliehen sind gescheitert. Scheint als ob die sonnengestressten Arme etwas Ruhe bekommen. Wir erklären den Tag zum Organisiertag und buchen die Fähre auf die Nordinsel, die Wanderung für den morgigen Tag (Kepler Track), die Fähre hin und den Bus zurück. Nebenbei vervollständigen wir unsere Ausrüstung und erstehen eine Wollmütze, zwei Sonnenhüte, einen Alutopf, eine frische Gaskartusche, zwei Blechklapperbecher und leihen für mich (Stefan) ein paar Wanderstöcke aus.  Dann geht’s los in Richtung Fjordland.

Der ganze Tag ist verregnet und der Fjord / Milford Sound ist in dichte Wolken gehüllt, vernebelt und durch und durch feucht. Es ist wirklich schön da, überall Wasserfälle und bewaldete Berge und hier und da ein Bergpapagei Kea, der sich neugierig an die Touristen ranschmeißt. Traumhaft…. in der Sonne. Aber so auch sehr schön anzuschauen. Gerade für so Regenmenschen wie mich.

Auf der Rückfahrt fahren wir einkaufen. Die morgige Tour muss ja vorbereitet sein. Heute soll es wieder Fisch geben und morgen Reis mit Pilzsauce. Der Kepler Track dauert eigentlich 3 Tage, wir kürzen das ebene Stück ab und laufen einmal den Berg hinauf und dann zurück. 22,8km am ersten Tag mit einem Höhenkilometer rauf und einem wieder runter, dann 22,2km relativ eben zurück zum Bus. Mal sehen ob die Wandermuskeln noch was können und wie schlimm das Wetter wohl wird. Meine Hose hab ich vorsichtshalber mal nicht eingewachst….. vielleicht hilft das ja die Sonne hervorzulocken.

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So, das war’s eigentlich schon wieder von heute, sehr unspannend, ich weiß. Vielleicht noch was generelles. Dieses Herumgereise mit dem Auto und dem Anhalten wo es schön ist hat eine eigene Dynamik. Trotzdem ist schon die erste Woche rum und ich frage mich wie das nur passieren konnte. Mathilda fährt uns treu durchs Land, frisst nicht so viel Sprit.Heute wollte ihre Heizung nicht mehr. Sie muss einfach nur durchhalten bis Anfang Januar Smiley Seitdem wir die Musik im Griff haben hören wir Kabarett. Ich habe David für Volker Pispers begeistert. Dieter Hildebrand kam hingegen nur mäßig gut an.

Drückt uns die Daumen für ein wenig Sonne morgen(Freitag), für Samstag ist die Vorhersage “Heavy Rain developing”.

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On the road – Mathildas Way to Te Anau

Es ist soweit, die innere Uhr stellt sich um, wir haben geschlafen bis um 8. Und weil unseren Lesern meine “Schreibe” so gut gefällt… schreib ich jetzt wieder. Also eigentlich haben wir den ganzen Tag im Auto verbracht. Ende.

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Gut, ich kann mich nicht so kurz fassen, also länger. Wir sind in Ashburton gegen 9 losgetuckert und wollten noch ein paar Kilometer bis zum Frühstück hinter uns bringen. Bei einem schönen Aussichtspunkt hielten wir an und es gab frisches Brot vom Bäcker. Den kleinen Trail rund um den Aussichtspunkt haben wir schnell durchlaufen und einen Geocache haben wir auch noch gefunden….. Wie schön, dass wir online sind und alles direkt suchen können. Wer auch immer diese GC-App gemacht hat, die ist Gold wert.

Dann haben wir das erste Mal getankt. Unsere Lady verbraucht ca. 8 Liter, unabhängig vom Fahrer.  Smiley Es passen ungefähr 50 Liter in den Tank und der Liter Diesel kostet umgerechnet etwas unter einem Euro. Das ist auch gut so, denn am Ende des Tages haben wir wieder getankt. Wir haben Pause gemacht an einem See mit Kirche und an den Clay Cliffs. Lehmklippen auf die ich zwar super hoch, aber dann nur mühsam wieder runter kam.

Morgen geht’s nach Milford Sound. Wir wollen recht früh los und wohl wieder viel Zeit im Auto verbringen. Aber nachdem ich heute die Boxen etwas umgebaut hab können wir auch adäquat Hörbuch hören. Der Gummi an der Seitentür fehlt nämlich und Mathilda pfeift bei 100+ km/h. So nach und nach zeigt sie ihre Macken. Dafür überrascht sie uns abends. Als wir in Te Anau ankommen und uns auf den Campground stellen bauen wir das Zelt auf. Eine kleine Hundehütte mit Heringen und Gestell, im super Zustand und (fast) futschneu.  Das mit dem Karmaaufladen gestern hat sich wohl gelohnt. Jetzt hab ich aber Hunger. Wir waren heute einkaufen und es gab neben einem neuen Topf und Tassen, neuen Reis, Spinat, Salat und einen Fisch vom Verkauf an der Straße. Blue Cod, wir sind hier offline (falscher Mobilfunkanbieter), kann das bitte mal jemand nachschauen?

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Sonst ist heute nichts passiert, wir werden wohl wieder früh ins Bett gehen. Achso, hab ich die wunderschönen Lupinien am Wegerand erwähnt, die Sicht auf die neuseeländischen Alpen, die tausend Schafe, die grünen Hügel, blauen Seen an denen wir vorbeigefahren sind und die Sonne, die mir sogar im Auto hinter der Scheibe die Haut rot macht? Nein? Gut, dann schreib ich davon morgen Smiley

Und ja, mir ist auch schon aufgefallen, dass Te Anau sich irgendwie elbisch anhört, wie aus Herr der Ringe. Ich halte die Augen auf nach Hobbits, Orks, Trollen und Zauberern.

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und damit ihr mitsingen könnt

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Walzing (updated) Mathilda

Recht früh am Morgen wachen David und ich auf. Die Nacht im Bus war ausgesprochen gut. Die Feldbetten versprachen zu halten und hielten was sie versprachen. Wir frühstückten ausgiebig und tauschten das Zeit-Magazin gegen eine alte PM-History und fuhren viel zu früh in Richtung Werkstatt. Gegen neun anstatt zehn stand Mathilda vor dem Tor und wollte eine neue Scheibe und ein getauschtes Radlager. Wir waren in der Zwischenzeit Kaffee trinken, Geocaches suchen und haben in der Werkstatt Freundschaft mit dem Hund geschlossen. Für 700$ lächelte uns Mathilda mit neuem Gesicht und sauber laufenden Reifen an. Der Preis des Wiederverkaufs steigt. Jeden Tag soll ja ein Dummer aufstehen, aber bitte am Ende des Urlaubs in Auckland.

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Ein glücklicher Zufall hilft uns das Karma aufzuladen. Auf dem Gehweg finden wir eine EC Karte, eine Kreditkarte und eine Tankkarte. Die wird noch schnell bei der Polizei abgegeben. Mist, eigentlich hätte das alles gut gepasst. Aber keiner von uns beiden wollte die Quittung unterschreiben….. und…. naja…. Das ursprüngliche Bett von Mathilda  landete bei der Heilsarmee (Salvation Army). Vll. brauchts ja mal ein anderer Camper.

Ein weiteres Upgrade spendierten wir ihr indem wir im Warehouse ein kleines Paar USB Lautsprecher shoppten und bei trade-me, dem neuseeländischen Ebay, eine USB Multi-Hub Station kauften. Jetzt steht dem Hörbuch-hören eigentlich nichts mehr im Wege. Die Fahrt die Ostküste entlang beginnt mit Musik und dem herrlichen Blick auf den natürlichen Hafen von Lyttleton. Durch die Planes gehts weiter nach Ashburton wo wir heute übernachten. Den Abend verbringen wir damit den Termin für die Fähre festzulegen und unsere erste Wanderung, den Kepler Track zu planen.

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Überraschungseier und Wohlstandsprobleme

Da wir beide gestern so platt waren, dass wir gegen halb neuen einfach eingepennt sind, waren wir heute schon um 6:30 fit. Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Tagesplanung um unseren Termin beim Mechaniker drum rum, musste Stefan erst mal ne Runde laufen gehen.

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Unserem Auto fehlt noch eine Schlaffläche für zwei Personen, bisher hat es nur ein 90cm Campingbett mit einer entsprechenden Schaumstoffmatratze. TOP 1 für heute ist also das zu ändern. Zuvor versucht Stefan noch unser Radio in Gang zu kriegen: Radio geht nur Rauschen und die gestern neu erworbene Kassette mit Klinkenstecker fürs Handy bleibt nicht im Radio. Leider vergessen wir über das basteln am Radio die Zündung wieder auszuschalten und als wir schließlich losfahren wollen ist die Batterie leer. Trauriges Smiley Ein netter Mechaniker von der Werkstatt direkt vorne an der Straße hilft uns weiter. Den Rest des Vormittags verbringen wir damit zwei Feldbetten aufzutreiben. Stefan kannte hier den deutschen Preis von 30 pro Stück: Zielmarke für zwei Betten ist 100$. Zuerst versuchen wir es erfolglos bei Salvation Army  und in einem halben Duzend verschiedener Outdoorläden, die zwar solche Dinger haben, allerdings nur für 120NZD pro Stück. Zu viel. Schließlich werden wir mit Hilfe des Netzes fündig: Das Warehouse hat gerade welche für 48NZD im Angebot. Perfekt, also rein ins Warehouse und nicht lange fackeln: Stefan ergattert für uns die letzten zwei im Regal.

Nach eine kurzen Zwischenstopp bei einer Bäckerei zum Lunch (Pie und Flat White Smiley mit herausgestreckter Zunge) geht’s weiter zum TOP 2 für heute: Neue Windschutzscheibe und WOF für unsere Matilda. Beim Mechaniker stellt sich dann heraus, dass die Vorbesitzerin zwar den Termin ausgemacht hat, allerdings nur für den WOF, nicht für die Scheibe. Diese ist somit nicht da und kann auch nicht eingebaut werden. Eine große Überraschung erleben wir als wir mit dem Mechaniker die Liste der festgestellten Mängel beim WOF durchgehen: Das Radlager vorne rechts muss ersetzt werden und lässt die voraussichtlichen Reparaturkosten von ~400NZD auf ~700NZD steigen. Weinendes Smiley Trotz der negativen Überraschung bleiben wir optimistisch, dass wir Matilda im Januar für einen guten Preis in Auckland verkaufen können und wir dieses Geld wieder rein bekommen können.

Nachdem wir für morgen einen neuen Termin zur Behebung der Fehler am Auto ausgemacht haben geht’s weiter zu TOP 3: Besuch der Innenstadt von Christchurch. Oder vielmehr was davon noch übrig ist. Ich habe von meinem letzten Besuch eine lebhafte, auch von Touristen gut besuchte Stadt in Erinnerung, von der nicht mehr viel übrig ist. Obwohl ich das natürlich wusste, trifft mich das Ausmaß der zerstörten Gebäude und leeren Schotterplätze an denen mal Gebäude gestanden haben. Auch eine Fußgängerzone mit Geschäften, die in Containern untergebracht sind habe ich noch nicht gesehen:
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Nach knapp 2h machen wir uns auf den Weg ans Meer. V0rher noch schnell Futter kaufen und dann auf zum Campingplatz. Heute gibt’s Beef. Und Salat Smiley. Wenn das Steak zu groß für die Pfanne ist, sind das Wohlstandsprobleme, oder?

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Bin mal gespannt, was der Tag morgen für Überraschungen mit sich bringt. Für heute reicht’s, außerdem will ich los. Raus aus Christchurch und die Südinsel bereisen.

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